See Genezareth (oder See von Galiläa)

Zeitung Ha’aretz 23.01.2009

Laut Professor Uri Shani, Direktor der Wasserbehörde in Israel, werden die Jordanquellen in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts versiegen.
Aufgrund der stetig abnehmenden Regenmengen im Norden des Landes führen die Jordanquellen Banyas, Dan und Snir jedes Jahr weniger Wasser und können daher den See Genezareth kaum speisen
Dieses Jahr konstatieren Experten bereits mitten im Winter ein ungewöhnliches Wasserdefizit im See. Der Jordan, der vom Zusammenfluss der drei genannten Quellen geformt wird, befindet sich in einem historischen Rückgang. Im Durchschnitt fließen im schnee- und regenreichen Januar 89 Millionen Kubikmeter Wasser in den See. In diesem Jahr jedoch ist noch fast kein Wasser geflossen.
Sollte es nicht bald anfangen zu regnen, werden die Quellen austrocknen und mit ihnen der See von Galiläa!

23% des Trinkwasser von Israel stampt aus den See Genezareth.

See Genezareth                        Foto: Silvia
See Genezareth Foto: Silvia
 Banyas Quelle              Foto:Kniepmeier
Banyas Quelle Foto:Kniepmeier

 

 

 

 

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