Münze eines halben Schekel aus dem ersten Jahrhundert A.D.

Tageszeitung Ha’aretz 19.12.08

Im Jahr 1999 hat der Waqf illegale Ausgrabungen am Tempelberg in Jerusalem durchgefuehrt, um alle jüdischen Spuren zu beseitigen
(In Jerusalem ist der Waqf für die Verwaltung der Gebäude auf dem Tempelberg zuständig). Sie haben haufenweise Erde von diesen Ausgrabungen
ins Kidrontal geworfen und damit den alten Beweisen aus der Zeit des Ersten und Zweiten Tempels grossen Schaden zugefügt.
Die Erdhaufen sind von israelischen Archäologen und Freiwilligen sorgfaeltig untersucht worden.
Bis jetzt hat man unter den zahlreichen Gegenstaenden über 3500 alte Münze aus verschiedenen historischen Epochen gefunden.
Man hat auch eine Münze von einem halben Schekel gefunden, die auf dem Tempelberg selbst im Jahr 66 n.Chr. geprägt wurde, also waehrend des Grossen Jüdischen Aufstands gegen die Römer.
Es ist die einzige Münze diese Art, die bis jetzt an dieser Stelle gefunden wurde, und deshalb von grosser Wichtigkeit und unschaetzbarem Wert.

Der halbe Shekel war die Steuer für den Tempel wie es im Alten Testament (Exodus 30:11-14) und auch im Neuen Testament bei Matthaeus (17: 24-27) steht.

Kidron Tal                                Foto: Silvia Hess
Kidron Tal Foto: Silvia Hess
Halbe Schekel von erste Jahrhundert
Halbe Schekel von erste Jahrhundert

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