Die “Bol’anim” am Totes Meer

Auf hebräisch heisst “Liwloa” – schlucken und Bol’an(im) könnte als (“Schlucker”) übersetzt werden.
Bol’an ist eine Öffnung, ein Loch, das plötzlich auf der Erde, in der Umgebung vom Toten Meer, sich öffnet. Sie kann sehr gross werden ( bis zu 11 Meter Tiefe und 23 Meter Umfang ) und sind dadurch sehr gefährlig. Der Grund der Erscheinung der Bol’anim sind die Änderungen der Ökologie in der obergenannten Umgebung.

Bol'anim am Totes Meer
Bol’anim am Totes Meer
Bol'anim am Totes Meer
Bol’anim am Totes Meer

 

 

 

 

 

 

Den das Tote Meer verliert sehr schnell an Wasserspiegel seitdem das Wasser vom Jordan Fluss, nachdem man die Degania Sperre, südlich des See Genezareth gesperrt hat und seitdem man Sperren im Jarmukh Fluss, dessen Wässer in den Jordan geflossen und mit ihm ins Tote Meer, in Jordanien und Syrien gebaut hat. Dazu kommt die Ausnutzung der Totes Meer Werke in Israel und in Jordanien sowie die ständisteigende Verdunstung, die im vorigem Jahr zu einem Sturz des Wasserspiegels um 1,3 Meter verursacht haben.

Weitere Bol'anim                  Foto: Walter Hess
Weitere Bol’anim Foto: Walter Hess

 

Foto: Udo Neumann
Foto: Udo Neumann

 

 

 

 

Man rechnet mit einem weiterem Rückgang des Wasserspiegels bis zu 100-150 Meter unter den jetzigen und die Oberfläche wird etwa die Hälfte dieser von vor 60 Jahre sein.
Die Bol’anim sind eine der schlimmen Reakzionen zu diesen Änderungen. Ganze Gebiete, die in der Vergangenheit mit Wasser bedeckt waren sind zum Trockenland geworden und mit dem Rueckgang des Wasserspiegels vergeringert sich auch die Höhe des Schwehre, Mineralienreiches Grundwassers und süsses, von den Bergen kommendes, Grundwasser ersetzt es. Das Süßwasser bringt die Mineralien, die zum Teil im Boden abgelagert sind, dazu, sich mit ihm zu mischen und so die Oberfläche des Bodens zu schwächen..

und er wird immer kleiner  Foto:Röttger
und er wird immer kleiner Foto:Röttger
Das Meer trocknet                Foto: Weiler
Das Meer trocknet Foto: Weiler

 

 

 

 

 

Wenn auch das Süsswasser mit den geschmolzene Mineraien rausfliesst, in das Meer, entstehen Höhlnen, unter eine (Schwachen) Erdeschicht.
Jede Tektonische Bewegung oder Druck (Menschen, Tiere) bringt zum Plötzlichem Zusammenbruch des Bodens und zur entstehung des Bol’an.
Die Bol’anim haben bis jetzt schon grossen Schaden den Strände des Toten Meeres gebracht. Bis jetzt sind ca. 2000 Bol’anim in verscheiedenen Grössen registriert.
Die einzige Möglichkeit diesen Prozess zu stoppen und die Umgebung des Toten Meeres von einer ökologischen Katastrofe zu retten ist Wasser in grossen Mengen zuzufügen wie geplant im Rotes-Totes Meer Kanal Projekt. (Sehe Neuigkeiten 2009)

1.Die Oberfläche des Totes Meeres sinkt und mit ihm der Wasserspiegel des untererdigen Grundwassers.
1.Die Oberfläche des Totes Meeres sinkt und mit ihm der Wasserspiegel des untererdigen Grundwassers.

 

 

3.Die Mineralien in der Erde schmelzen im süsserem Wasser und die Erde fängt an zu bröckeln.
3.Die Mineralien in der Erde schmelzen im süsserem Wasser und die Erde fängt an zu bröckeln.

 

2.Süsseres Wasser nimmt den Platz Salzwassers.
2.Süsseres Wasser nimmt den Platz Salzwassers.
 4.Das Wasser sickert ein. Die Erde verliert an Stabilität. Es entsteht eine "Innere Höle".
4.Das Wasser sickert ein. Die Erde verliert an Stabilität. Es entsteht eine “Innere Höle”.

 

5.Die obere Erdschichte bricht zusammen und der riesige Bol'an - 20 mt. tief, erscheint.
5.Die obere Erdschichte bricht zusammen und der riesige Bol’an – 20 mt. tief, erscheint.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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